Capie

... das ist Schmuck aus Naturmaterialien, Gold, Silber und Edelsteinen mit Charakter. Alle Stücke werden von Hand in Berlin gefertigt. Die meisten sind Einzelstücke.


"Denn was gibt es Schöneres, als immer wieder Neues zu entwerfen?"

 

Hinter Capie steht Catarina Alexandra Pietschmann, in der schon früh zwei Leidenschaften um den Vorrang kämpften – Naturwissenschaften und Kunst. Den Platz in einer Grafikerschule gab sie kurzerhand auf, um Chemie zu studieren, wechselte danach in den Wissenschaftsjournalismus. Über naturwissenschaftliche Forschung zu schreiben ist bis heute ihr Hauptberuf – und den liebt sie sehr. Doch kein Grund nicht auch mit den Händen kreativ zu sein. Schmuck, vor allem Ketten für sich selbst und Freunde, stellt sie bereits seit Jahren her. 

Vor einiger Zeit entdeckte Catarina im Keller zwei alte Kisten und fand darin die Goldschmiedewerkzeuge ihres Vaters "Pie". Ganz frühe Erinnerungen blitzten plötzlich auf:  Wie er, der gelernte Bildhauer und Lehrer, für Stunden die Küche blockierte, um zu feilen, zu löten und Ringe oder Halsschmuck aus Silber zu schmieden. Und ein kleines Mädchen sah ihm dabei gebannt zu.

Was hatte er sich nur dabei gedacht, als er ihr vor Jahren heimlich die Kisten in den Keller trug? Fragen konnte sie ihn nicht mehr. Doch im Grunde war es klar. Er wusste, eines Tages würde sie sie öffnen...

Also wann, wenn nicht jetzt? Catarina begann Unterricht bei einer Berliner Goldschmiedin zu nehmen und fand darin den lange gesuchten handwerklichen Gegenpart zum Journalismus.

2015 gründete sie Capie. Inspiration für ihre Arbeiten sind oft organische Formen aus der Natur. Etwa Muscheln, Korallen oder handschmeichelnde Steine, die Stefan Büchner hier ebenfalls so schön in Szene gesetzt hat, und die Catarina in aller Welt sammelt. Das kleine "pie" in Capie ist für sie ein großes. Denn es erinnert an ihren Vater, der seine Kreativität und seinen ausgeprägten Sinn für Farben, Formen und Proportionen an sie weiter gegeben hat.